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Bei Zurbrüggen die richtige Matratze finden

Fragen und Antworten zum Matratzenkauf

Auf seiner Matratze verbringt der Mensch ein Drittel seines Lebens. Diese Zeit trägt zu unserem Wohlbefinden bei, wenn der Schlaf auch erholsam ist. Das Liegen auf einer Matratze, die perfekt für den eigenen Körper geeignet ist, sorgt nicht nur für geruhsame Nächte, sondern minimiert Rücken- und Wirbelsäulenleiden. Beim Matratzenkauf sollten Sie deshalb darauf achten, dass die Matratzeneigenschaften dem eigenen Körper und den persönlichen Schlafpräferenzen entsprechen. Ob Rücken-, Bauch- oder Seitenschläfer, ob hart oder weich gebettet, ob nächtliche Kühle oder wohlig-warme Temperaturen ... all das und mehr muss bei der Wahl der Matratze bedacht werden. Erfahren Sie mehr im informativen Matratzen-Ratgeber von Zurbrüggen!

Der richtige Härtegrad für eine Matratze

Welcher Matratzen-Härtegrad passt zu mir?

Zunächst gilt es, den richtigen Härtegrad der Matratze zu finden. Der Grad gibt an, für welches Körpergewicht die Matratze ausgelegt ist. Dabei ist eine Matratze mit hohem Härtegrad eher für schwerere und eine Matratze mit niedrigem Härtegrad eher für leichtere Menschen geeignet. Bei Kaltschaummatratzen wird der Härtegrad in Raumgewicht und Stauchhärte angegeben. Das Raumgewicht beschreibt das Gewicht des Kaltschaums in Kilogramm pro Kubikmeter; die Stauchhärte die benötigte Druckstärke zum Eindrücken der Matratze. Die Wahl des Härtegrades sollte aber nicht ausschließlich aufgrund des Körpergewichtes getroffen werden, denn Schlafkomfort wird subjektiv wahrgenommen. Wer gern weicher schläft, wählt also immer einen niedrigeren Härtegrad.

Welche Matratzengröße wähle ich?

Steht der Härtegrad fest, kann über die Größe der Matratze entschieden werden. Als Faustregel gilt, dass eine Matratze zwanzig Zentimeter länger sein sollte als der Körper. Ob Sie sich eine große Matratze oder zwei einzelne für Ihr Doppelbett kaufen sollten, ist abhängig von Ihrem Partner. Benötigen Sie den gleichen Härtegrad und haben eine ähnliche Körpergröße, spricht nichts gegen eine große Matratze. Ansonsten empfehlen sich zwei unterschiedliche Matratzen. Entscheiden Sie sich für eine große Matratze, ist darauf zu achten, dass das gewählte Modell eine hohe Punktelastizität aufweist. Die Elastizität sorgt dafür, dass die Matratze bei Belastung nur punktuell nachgibt und keine Welle durch die Matratze geht. Somit ist der Schlaf des Partners durch den eigenen Positionswechsel nicht beeinträchtigt.

Die richtige Matratzengröße
Liegezonen einer Matratze

Liegezonen der Matratze

Gewicht und Körpergröße sind außerdem relevante Kriterien für die Position sowie Menge von Liegezonen. Liegezonen dienen der körpergerechten Bettung, indem die Zonen dafür sorgen, dass schwerere Körperpartien wie Schulter und Gesäß tiefer in die Matratze einsinken können. So bleibt die Wirbelsäule in einer natürlichen Position. Passend zu Gewicht und Körpergröße werden abhängig vom Matratzentyp zwischen drei und sieben Liegezonen empfohlen. Zuletzt beeinflusst auch die Ventilation der Matratze den Schlafkomfort. Einige Matratzen speichern Wärme und sind deshalb gut für Personen geeignet, denen nachts kühl ist. Wer aber nachts zum Schwitzen neigt, sollte sich für eine Matratze mit Luftregulierung entscheiden. Eventuelle Feuchtigkeit kann dann leicht verdunsten.

Welches Matratzen-Zubehör benötige ich?

Nachdem diese Auswahl getroffen ist, sollte die Matratze mit dem richtigen Zubehör ausgestattet werden. Denn ihre volle Wirkungskraft kann eine Matratze nur mit dem richtigen Lattenrost entfalten. Ein Lattenrost sollte unter anderem passend zu den Liegezonen der Matratze gewählt werden. Darüber hinaus können Auflagen zum Auffangen von Schweiß oder Noppenschoner zum Verhindern von Verrutschen genutzt werden. Die richtige Wahl des Auflagematerials, aber auch der Matratze ist insbesondere wichtig für Allergiker. Hausstaubmilben wird es mit der richtigen Matratze schwer gemacht sich einzunisten und Allergiker genießen einen erholsamen Schlaf.

Das passende Zubehör für Ihre Matratze
Die richtige Matratzenpflege

Was ist bei der Matratzenpflege zu beachten?

Auch die richtige Pflege sorgt für weniger Milben in der Matratze und verlängert die Haltbarkeit. Regelmäßiges Lüften und mindestens monatliches Drehen sowie Wenden sorgen für trockene und milben-freie Matratzen. Außerdem werden durch das Wenden Liegekuhlen verhindert und Ihre Matratze bleibt lange Zeit in optimaler Form. Trotzdem sollten Sie die Matratze aus hygienischen Gründen alle acht bis zwölf Jahre austauschen.

Tipps für Allergiker

Etwa zwei Drittel aller im Haushalt lebenden Milben befinden sich im Bett und machen Allergikern nachts zu schaffen und sorgen dort für allergische Reaktionen. Zur Abwehr der Spinnentierchen sollten Allergiker zu Matratzen mit waschbaren Bezügen greifen. Auch das Material der Matratze beeinflusst die Milbenanzahl. Bei der Gelschaummatratze besteht die Oberfläche aus vollständig geschlossenem Kunststoff, weshalb Milben nicht ins Innere der Matratze vordringen können. Auch im Schaumstoff der Kaltschaummatratze nisten sich Milben weniger leicht ein. Viscoschaum hingegen bietet Milben keinen Nährboden und ist deshalb ebenfalls als Matratze für Allergiker geeignet. Außerdem sollten Allergikermatratzen keine Schad- und Duftstoffe beinhalten, auf die Allergiker eventuell reagieren könnten. So verbringen auch Allergiker erholsame Nächte.

Matratzentipps für Allergiker
Kaltschaummatratzen bei Zurbrüggen

Kaltschaum-Matratze

Die Kaltschaummatratze verdankt ihren Namen dem Kern aus aufgeschäumten Kunststoff und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Und das zu Recht: Die Matratzenart ist vergleichsweise günstig, in verschiedenen Härtegraden erhältlich und verfügt über verschiedene Liegezonen, sodass schwerere Körperteile entlastet werden. Weil die Kaltschaummatratze punktelastisch und geräuschlos ist, eignet sie sich besonders für Paare, die sich eine Matratze teilen wollen. Beim nächtlichen Herumwälzen wird der Partner weder durch Bewegung noch Geräusche der Matratze gestört. Kaltschaummatratzen verfügen außerdem über eine gute Wärmeisolierung, sodass sie Körperwärme speichern. Wer nachts zum Frieren neigt, trifft mit der Matratze eine gute Wahl. Die Kaltschaummatratze ist außerdem leicht. Ältere Personen haben dadurch keine Probleme die Matratze zu wenden und zu pflegen.

Federkern-Matratze

Gut die Hälfte der Deutschen bettet sich jeden Abend auf diesen Matratzenklassiker. Ihr Hauptmerkmal sind die Stahlfedern, die den Kern der Matratze bilden. Federkernmatratzen sind robust, langlebig und verfügen über eine gute Stützkraft. Darüber hinaus sind sie für ihre Atmungsaktivität bekannt. In ihrem Innern befinden sich Hohlräume, in denen die Luft zirkulieren kann. Deshalb und weil die Federkernmatratze stets kühl bleibt, ist sie besonders für Menschen geeignet, die nachts zum Schwitzen neigen. Durch den Federkern ist die Matratze jedoch vergleichsweise schwer.

 

 

Federkernmatratzen bei Zurbrüggen
Taschenfederkernmatratzen bei Zurbrüggen

Taschenfederkern-Matratze

Die beliebteste Variante der Federkernmatratze ist die Taschenfederkernmatratze. Diese Matratzenart zeichnet sich durch mehrere hundert in Stoffsäckchen eingenähte Stahlfedern aus. Diese stützen den Körper und sorgen für eine orthopädisch gesunde Körperhaltung. Die Taschenfederkernmatratze gleicht in ihren Vorteilen größtenteils der Federkernmatratze, ist robust, langlebig und verfügt dank den konstruktionsbedingten Hohlräumen über eine gute Luftregulierung. Deshalb ist sie ebenfalls für Personen geeignet, die nachts schwitzen. Hinzukommt, dass Taschenfederkernmatratzen weniger unangenehme Geräusche bei Bewegung verursachen, als die klassische Federkernmatratze. Moderne Taschenfederkernmatratzen sind in verschiedenen Härtegraden erhältlich und bieten mittels Einsatz unterschiedlicher Federstärken verschiedene Liegezonen. Ebenso wie bei Federkernmatratzen ist bei Taschenfederkernmatratzen ein hohes Eigengewicht zu bedenken.

Viscoschaum-Matratze

Das Material der Viscoschaummatratze stammt ursprünglich aus der amerikanischen Weltraumforschung. Anders als die Federkernmatratze und die Kaltschaummatratze verdankt die Viscoschaummatratze ihren Namen nicht dem Kern, sondern dem Matratzentopper aus Viscoschaum. Der Rest der Matratze besteht aus einer Kombination verschiedener Materialien. Viscoschaum ist auch als Memory Foam oder Formgedächtnisschaum bekannt, da eingedrückte Flächen für einige Sekunden in der Form verharren. Dadurch passt sich die Matratze perfekt der Körperform an und verleiht dem Liegenden ein schwereloses Schlafgefühl. Deshalb greifen Menschen mit Rückenproblemen und Muskelverspannungen häufig zur Viscoschaummatratze. Je dicker die Viscoschaumschicht, desto stärker ist das schwebende Gefühl auf der Memory-Matratze. Es entstehen jedoch Liegemulden, da der Schaum einige Zeit benötigt in seine Ausgangsform zurückzukehren. Menschen, die zum nächtlichen Herumwälzen neigen, wird dadurch die Bewegung erschwert.

Viscoschaummatratzen bei Zurbrüggen
Gelschaummatratzen bei Zurbrüggen

Gelschaum-Matratze

Die Gelschaummatratze besitzt eine Oberschicht aus Gelschaum und wird durch ein Mittelstück aus Komfortschaum, Kaltschaum oder Taschenfedern ergänzt. Dieser Kern sorgt für Gegendruck und die nötige Stabilität. Kleine Polster und Kissen, in denen sich eine zähe Kunststoffmasse befindet, sind in die Gelschicht eingelassen. Die Polster bilden verschiedene Liegezonen auf der Matratze. Gelschaummatratzen gelten als die Weiterentwicklung des Wasserbetts. Anders als Wasserbetten verursachen Gelmatratzen keine störenden Wassergeräusche, benötigen keine Beheizung und passen sich noch besser an den Körper an. Gelschaum benötigt jedoch Zeit, um nach Druckeinwirkung wieder in den Ausgangszustand zu gelangen. Das erschwert das Bewegen auf der Matratze. Wer sich auf einer weichen Matratze wohlfühlt und eher ein ruhiger Schläfer ist, sollte zur Gelschaummatratze greifen.

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