Klar, reduziert, elegant

Minimalismus als Einrichtungsstil

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Klar, reduziert, elegant

 

Der Minimalismus, zunächst in Kunst und Architektur vertreten, kennzeichnet sich durch die einfache Formsprache und den Verzicht auf Dekorationselemente. Heute ist der Minimalismus ein beliebter Einrichtungsstil, der uns Klarheit, Purismus und Konzentration auf das Wesentliche auch im Bereich Möbel und Dekoration näherbringt. Lesen Sie im Zurbrüggen Magazin nach, wie Sie durch ein gekonntes Zusammenspiel von Farben, klaren Linien und einer funktionalen Einrichtung den minimalistischen Einrichtungsstil in Ihr Zuhause bringen.

 

Reduktion auf das Wesentliche

Der Minimalismus als Wohnstil greift diesen Ansatz wie kein anderer Einrichtungsstil auf und lässt Räume durch schlichte Eleganz ihre volle Wirkung entfalten. Gerade heute, wo unser Alltag von viel Stress gekennzeichnet ist, beruhigt dies beim nach Hause kommen. Minimalistisch eingerichtete Räume bieten eine entspannte Ausstrahlung durch reduzierte Dekoration und klare Linien – so ist man auch visuell weniger gestresst.

 

Sie möchten den minimalistischen Einrichtungsstil für Ihr Zuhause übernehmen? Dabei sollten Sie die ganze Wohnung einbeziehen, denn nur so wirkt es durchdacht. Übernehmen Sie das Konzept nur für einen Raum, könnten Besucher denken, Sie sind mit der Möblierung noch nicht fertig. Richten Sie jedoch Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer und Bad entsprechend konsequent ein, so ergibt sich ein stimmiges Bild Ihrer Wohnung.

 

Generell eignen sich größere Räume besser, um dieses Konzept umzusetzen, denn hier ist es einfacher, große Freiflächen zu schaffen, die auf Sie und Ihren Besuch wirken. Der Trend zu klaren, schnörkellosen Formen setzt sich auch in der Schlichtheit der Farben fort. Sinnvolle Farben sind Schwarz, Weiß und Grautöne, die mit dosierten Akzenten in Farbe oder aus Holz gebrochen werden. Beliebte Materialien wie Glas, Beton, Stahl und Naturstein unterstreichen den Einrichtungsstil effektvoll.

 

Reduktion auf das Wesentliche
Reduktion auf das Wesentliche

 

Minimalistisch einrichten: freie Flächen schaffen

Am besten geht man bei der Umsetzung Raum für Raum vor: Entrümpeln Sie radikal und gehen Sie von den großen Möbelstücken – wie z. B. der Couch im Wohnzimmer – über bis zum Kleinsten, der Dekoration. Haben Sie „Mut zur Lücke“. Erst die großen, freien Flächen lassen den minimalistischen Stil erkennen und wirken. Natürlich besteht die Gefahr, dass ein Raum zunächst trist und leer wirkt. Hier bringen Sie am Schluss aber mit gezielter Dekoration Abwechslung herein und heben so den persönlichen Charakter Ihrer Wohnung hervor.

 

Spielen Sie mit verschiedenen Stoffen und Texturen: Wenn Sie beispielsweise den All-White-Look mögen, kombinieren Sie doch verschiedene Weißtöne, aber auch Stoffe und Texturen, wie Marmor, Stoff und Lackoberflächen, miteinander. Die unterschiedlichen Oberflächenstrukturen – auch wenn sie alle in Weiß gehalten sind – ergeben ein spannendes Gesamtbild aus hart/weich, glatt/kuschelig und warm/kühl.

 

Bei der Wahl der richtigen Möbelstücke gilt im Minimalismus mehr denn je: weniger ist mehr. Setzen Sie also auf Qualität statt Quantität. Möbel sollten nur sparsam im Raum verteilt werden und schon bei der Auswahl von Sofa, Sideboard und Regal sollte das Augenmerk auf schlichte Formen ohne Schnörkel gelegt werden. Denn obwohl die Einrichtung im Minimalismus fast immer auch eine Funktion hat, steht doch die gradlinige Ästhetik im Vordergrund.

 

Minimalistisch einrichten: freie Flächen schaffen
Minimalistisch einrichten: freie Flächen schaffen

 

Dekoration – weniger ist mehr

Wenn Farben und Möbelstücke feststehen, können Sie sich nun abschließend der Dekoration widmen. Denn auch im minimalistischen Einrichtungsstil ist Dekoration erwünscht. Punktuell eingesetzt bricht sie die Strenge der Farb- und Formgebung auf. So wirkt Ihr Zuhause trotzdem gemütlich-modern. Bei der Dekoration von Flächen – z. B. auf Kommoden – sollte bewusst auf wenige, ausgesuchte Accessoires zurückgegriffen werden. So wirkt die Ruhe der Leere und unterstreicht den Stil optimal.

 

Eine einfarbige Wandgestaltung in Weiß oder Grau bietet den perfekten Hintergrund für ausgesuchte Bilder, Poster oder anderen Wandschmuck. Wählen Sie Favoriten aus, die Sie bewusst in Szene setzen wollen, wie Reisesouvenirs, moderne Skulpturen oder ein selbstfotografiertes Bild im Großformat. Idealerweise passen die ausgewählten Accessoires für die Wandgestaltung insgesamt in das vorherrschende Farbschema, um das Gesamtbild im Raum nicht unnötig durcheinander zu bringen.

 

Abschließend können Sie sich bei Wunsch dem Boden widmen. Im minimalistischen Einrichtungsstil gilt jedoch: Stellen Sie keine reine Dekoration ohne Funktion auf den Boden. Selbstverständlich ist ein Zeitungsständer neben der Couch aber erlaubt. Teppiche und Läufer sollen, wenn nur sehr spärlich ausgelegt werden, da sie die freien Bodenflächen unterbrechen. Falls es für Sie jedoch zu kalt oder ungemütlich wirkt, hilft ein Teppich in hellen Farben. Lichtquellen unterstreichen die Inszenierung des Raums und vermitteln ebenfalls Wärme.

 

Dekoration – weniger ist mehr
Dekoration – weniger ist mehr

 

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