Unverzichtbare kleine Alleskönner

Beistelltische schaffen Ordnung und Atmosphäre

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Unauffällig-bescheiden oder extravaganter Hingucker: Der Beistelltisch ist stets da, wo er gebraucht wird. Als Präsentationsfläche für Deko-Elemente schenkt das vielseitige Tischchen Platz, wo eigentlich keiner ist, oder es dient zwischen zwei Sofas als Ablage für Zeitschriften – und sofort sieht es aufgeräumt aus. Doch damit nicht genug: Als Designobjekt verleiht der Beistelltisch jedem Raum das gewisse Etwas.

 

Vom königlichen Tablett zum multifunktionalen Allrounder

 

Beistelltische beanspruchen kaum Platz, sind aber eine große Hilfe. Sie gehen zurück auf eine Art Tablett aus dem 17. Jahrhundert, das von der hölzernen Figur eines Sklaven gehalten wurde. Dieser sogenannte „Guéridon“ wurde reich verziert am Hofe des französischen Königs Ludwig XV. als dekorative Ablage verwendet. Später diente er in Restaurants als Platz des Kellners für Bestecke und zum Anrichten. Inzwischen darf der multifunktionale Allrounder auch als stilistisches Plus in keiner Wohnung fehlen.

 

Z2 Beistelltisch MICO
Z2 Beistelltisch MICO

 

Kleines Möbel, großer Nutzen 

 

Ein Beistelltisch ist ein Must für jede Wohnung: Im Flur empfängt er Schlüsselbund und Post, im Wohnraum Tasse, Buch und Fernbedienung. Als Küchenhelfer entlastet er den Esstisch, wenn sich Besuch darum schart. Wohin mit Duschgel und Shampoo im Bad? Hilfe naht: Unaufdringlich hält der Beistelltisch alles für die Wellnessstunde bereit. Im Schlafzimmer ersetzt er den Nachttisch – schlichte Beistelltische in freundlichen Farben sorgen optisch für Ruhe.

Als stiller Assistent im Arbeitszimmer trägt er Unterlagen oder Laptop – und ist Garant für mehr Arbeitsfläche auf dem Schreibtisch. Kinder lieben es, auf den kleinen Tischchen zu malen oder in der Spielzeugkiste zu stöbern und wetterfest auf Terrasse und Balkon wird er zum unentbehrlichen Gefährten des Liegestuhls.

 

Den richtigen Bedarf ermitteln

 

In welchem Raum soll Ihr neuer „Hausfreund“ seine Wirkung entfalten? Überlegen Sie gut, wofür der Beisteller hauptsächlich gebraucht wird, messen Sie den Platz aus. Idealerweise ist der Tisch handlich, leicht und multifunktional, eventuell mobil mit Rollen. Eine ebene Fläche und ein guter Stand sollten selbstverständlich sein. Schwere Gegenstände verlangen besondere Belastbarkeit.

Sind kleine Kinder im Haus, empfehlen sich Modelle mit unempfindlichen, leicht zu reinigenden Kunststoffoberflächen. Sehr niedrige Beistelltische sorgen zwar für coolen Lounge-Charakter, aber für den Alltagsgebrauch sollte die Ablagefläche bequem und nicht höher sein als die angrenzende Sitzfläche – es gibt auch höhenverstellbare Tische.

 

 Ein Beistelltisch dient zwischen zwei Sofas als Ablage für Zeitschriften (ROLF BENZ)
Ein Beistelltisch dient zwischen zwei Sofas als Ablage für Zeitschriften (ROLF BENZ)

 

Alles geht: von klarer Sache bis Farbenspiel

 

Beistelltische gibt es in unendlich vielen Materialien, Größen, Formen und Farben. Ob rechteckig, dreieckig oder rund, mit mittigem Fuß oder Beinen – das hängt von Platz und Zweck, nicht zuletzt aber vom Geschmack ab.

Tische aus klarem oder farbigem Glas oder Acryl machen sich gerade in kleinen Räumen nahezu unsichtbar. Ob „klare Kante“ oder weiche Rundung, Glastische wirken edel, leider sieht man rasch Fingerabdrücke, Kratzer und Staub darauf. Widerstandsfähiger sind Beistelltische aus Naturholz mit Maserung, in Treibholzoptik oder lackiert.

Pflegeleichter Kunststoff treibt es bunt: Weiß harmoniert ebenso mit hellen Naturtönen wie mit farbenfrohen Heimtextilien, Tischchen in Knallfarben aber setzen dynamische Akzente in eintöniger Einrichtung. Metall ist unverwüstlich: Polierte Aluminium-Oberflächen vergrößern optisch Räume, im Trend bleiben pulverbeschichteter Stahl oder gebürstetes Stahlblech.

Sie lieben Naturstein? Gibt es auch für Ihren Beistelltisch, ebenso Tische mit Mosaikplatten oder sogar aus Pappe. Und Vergoldungen, gedrechselte Beine oder Beschläge im Kolonialstil natürlich auch. Pragmatiker verbergen in den Schubladen von Konsolentischen gern weniger Dekoratives, sie lassen Klapptische mit abnehmbaren Tabletts bei Bedarf verschwinden.

 

Ganz schön stylish!

 

Beistelltische bieten eine kostengünstige Möglichkeit, Wohnräumen ganz einfach einen neuen Touch zu verleihen. Wer Wert auf Stil – oder Stilbruch – legt, probiert es urban, rustikal, boho, vintage, skandinavisch … wie es gefällt. Klassiker sind zeitlos schön, etwa Eileen Grays unverwechselbarer Adjustable Table E1027 aus Stahl und Glas oder Carl Hansens Tray Table, ein schlichtes Holzrund auf filigranem Metallkreuz.

Schon Marcel Breuer schuf einst für Thonet übereinander schiebbare Satztische – es gibt sie immer noch. Aus technologischen Verbundwerkstoffen entstehen Tische in organischen Formen, der Hay-DLM-Metalltisch mit Tragegriff geht dorthin mit, wo er gebraucht wird, und der archaisch anmutende hölzerne „Backenzahn“ von Philipp Mainzer bringt ein Stück Wald ins Heim.

Fakt ist: Ein Raum wirkt nur mit Beistelltisch gestaltet. Der ständige Begleiter ist mehr als nur „Platzhalter“, sondern steigert das Wohngefühl. Gönnen Sie sich – mindestens – einen solchen Hausfreund!

 

Beistelltische: mehr als nur „Platzhalter“, sondern steigert das Wohngefühl
Beistelltische: mehr als nur „Platzhalter“, sondern steigert das Wohngefühl (now! by hülsta)

 

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Der kleine Begleiter: Beistelltische für jeden Raum und jeden Stil

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